Theodor Fontane: Fata Morgana

Theodor Fontane (1819 – 1898)

Fata Morgana

Es irrt der Mensch auf Lebens Meer
Ein pfadloser, ratloser Schiffer umher;
Er sucht das Glück in Süd und Nord
Und findet’s nicht hier und findet’s nicht dort.

Da naht ihm, wenn er verzweifeln will,
Die Hoffnung – die Fata Morgana still
Und spiegelt ihm noch am Grabesrand
Einen Hafen des Glücks, ein Wunderland.

___

Projekt „Lyrische Helfer“ – ein Gedicht, wenn man Hoffnung braucht

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s