Lyrik

Wo die Theorie keine Worte mehr findet, fängt die Lyrik an. Sie packt in Bilder, was die Sprache übersteigt, sie geht weiter, wo das reine Denken an Grenzen stösst, das Fühlen hinzukommt.

Lyrik berührt, sie geht tief, weil sie aus der Tiefe kommt.

Lyrik hat einen schweren Stand, da vielen schon in der Schule der Sinn dafür ausgetrieben wurde. Sinnfreies Auswendiglernen von Worten und dogmatisch zementierten Interpretationen hat das eigene Erkunden und die Freude am Entdecken im Keime erstickt. Das ist schade, denn ich bin überzeugt:

Es gibt für jede Lebenslage ein Gedicht.

Finden wir es und freuen wir uns daran. Und: Nehmen wir etwas daraus mit ins Leben und halten uns daran.