Lyrische Helfer

Wenn wir krank sind, gehen wir zum Medizinschrank und holen die entsprechende Medizin: Für jedes Wehwehchen gibt es das entsprechende Mittel. Was aber ist mit den Herzens- und Lebensleiden? Was begleitet bei Freuden, was bei Trauer? Wie kann man mit Ängsten umgehen und was hilft bei Kummer?

Für jede Lebenslage gibt es ein Gedicht. Sicher ist danach das gebrochene Bein nicht wieder heil und auch die Bauchschmerzen bedürfen noch zusätzlich eines lindernden Tees oder einer Brühe – aber: Durch die Erkenntnis, dass andere auch am Lieben leiden, dass auch andere Ängste haben, freudetaumelnd durch die Welt gehen oder auf den Frühling hoffen, lässt das eigene Erleben zu einem geteilten werden – und das tut gut.

Er hatte das Buch aus dem Regal geholt, um das Gedicht Der Kragen zu lesen und darin vielleicht etwas zu finden, was es ihm erleichtern würde, seinen eigenen Kragen zu tragen. Das galt ja allgemein als eine Funktion grosser Literatur: Leiden zu lindern mittels der Schilderung unseres gemeinsamen Schicksals.
(Philip Roth, Die Anatomiestunde)

Nach und nach werden hier Gedichte für alle Lebenslagen eingefügt. Sie sollen als lyrische Helfer fungieren. Wo kein Titel war, nahm ich die erste Zeile. Nach und nach werden auch kleine Deutungen zu den Gedichten erscheinen.

Gedichte, wenn man von Angst geplagt ist:

Gedichte, wenn das Leben schwierig ist:

Gedichte für glückliche Zeiten oder wenn man das Glück sucht:

Gedichte, wenn man liebt:

Gedichte, wenn eine Liebe unglücklich oder vorbei ist:

Gedichte, wenn jemand gestorben oder etwas vorbei ist:

Gedichte, wenn man sich sehnt:

Gedichte bei Einsamkeit:

Gedichte, wenn man Hoffnung braucht oder hat:

Gedichte, wenn man traurig ist:

Gedichte, wenn man zweifelt

Gedichte, wenn man Geburtstag hat

Gedichte, wenn älter wird:

Gedichte, wenn man Trost sucht:

Gedichte für den Morgen:

Gedichte für die Jahreszeiten:

Gedichte, wenn man das Leben verstehen will & wie man es angehen kann